Benutzung von Digitalkameras im Lesesaal

_AMI8314.jpg

Lesesaal Staatsarchiv Darmstadt

Sollte als Archivbenutzung die Selbstanfertigung von Reproduktionen zugelassen werden?

 

PRO von Sebastian Gillner

 

Die rasante technologische Entwicklung der Gegenwart macht auch vor Archiven nicht halt. Neben fachlichen Problemen, die überwiegend berufsintern diskutiert werden – wie etwa die Archivierung digitaler Unterlagen –, sind für die Archive auch im Nutzerbetrieb die veränderten technologischen Rahmenbedingungen spürbar und als Herausforderung für traditionelle Arbeitsmethoden zu bedenken. Ein gutes Beispiel hierfür stellt die Nutzung von Digitalkameras dar. In den letzten zehn Jahren ist der Besitz einer Digitalkamera zur alltäglichen Normalität geworden und das schnelle Knipsen von unzähligen Bildern ebenso. Es erscheint nicht vermessen, zu behaupten, dass der gesamte gesellschaftlich-kulturelle Umgang mit Bildern durch deren massenhafte und unkomplizierte Anfertigung nachhaltig verändert wird.

Wenig berührt von solchen Veränderungen zeigt sich das deutsche Archivwesen. Das Verbot, Digitalkameras im Lesesaal zu nutzen, ist hier Normalität, mag es auch Ausnahmen zu dieser Regel geben. Der folgende Text möchte diese Normalität in Frage stellen und einige Argumente liefern, warum der Einsatz von Digitalkameras durch die Nutzer eine positive Entwicklung wäre.

 

Die rechtliche Grundlage für die vorliegende Frage bieten die Archivgesetze/-satzungen und die darauf basierenden Benutzungsordnungen. Die Archivbenutzungsordnung für die Staatsarchive des Landes Hessen formuliert beispielsweise, dass Archivgut grundsätzlich durch Einsichtnahme im Archiv benutzt wird, die Benutzung aber auch durch die Abgabe von Reproduktionen ermöglicht werden kann. Reproduktionen werden jedoch durch das Archiv hergestellt und nur in Ausnahmefällen kann der Nutzer diese selbst anfertigen. Ähnlich formulieren z. B. die Stadtarchive von Darmstadt und Wiesbaden und das Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt am Main. Das Stadtarchiv Gießen dagegen erlaubt nutzereigene Reproduktionen. Für Deutschland ist eine restriktive Haltung aber typisch, in anderen Ländern ist die Einstellung deutlich nutzerfreundlicher; beispielsweise ermutigen das britische und das niederländische Nationalarchiv den Nutzer ausdrücklich zum Gebrauch von Digitalkameras, ebenso viele Staatsarchive der Schweiz.

 

Das wichtigste Argument für den Einsatz von Digitalkameras im Lesesaal ist ein zeitgemäßes Verständnis von Nutzerorientierung. Archive sind – so formuliert es etwa das hessische Archivgesetz – Häuser der Geschichte und stehen damit jedermann mit einem berechtigten Interesse zur Nutzung offen. Ihre Bestände sind keine Kostbarkeiten für ein ausgewähltes Publikum, sondern frei zugängliches Kulturgut für die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund müssen sich Archive als Dienstleister verstehen, die Einsichtnahme und Forschung in ihren Beständen in bestmöglichem Umfang gewährleisten. Allein rechtliche Vorschriften (Datenschutz, Urheberrechte) oder bestands­erhalterische Aspekte können hier eine Grenze setzen.

Trotz eines wachsenden Dienstleistungsbewusstseins zwingen Archive ihre Nutzer zu einer unflexiblen Arbeitsweise: Der Nutzer ist an den Lesesaal und an dessen feste Öffnungs- und Aushebezeiten gebunden, zu denen ihm die Einsicht in die Archivalien gewährt wird. Sucht der Nutzer nur eine singuläre Information und kennt auch bereits die entsprechende Akte, so ist das kein Problem. Doch der Normalfall sieht eher so aus, dass mehrere Akten bis hin zu ganzen Beständen durchgesehen werden müssen und sich die Antwort auf eine Frage häufig genug erst in der Kombination unterschiedlicher Akten findet. Um die durchgesehenen Archivalien und die dort gewonnenen Informationen später auch auswerten zu können, wird von dem Nutzer aber entweder viel Zeit (für die eigenhändige Anfertigung von Transkriptionen) oder viel Geld (für die archivische Anfertigung von Reproduktionen) verlangt. Kann oder will der Nutzer das nicht investieren, bleibt ihm nur eine oberflächliche Durchsicht, die dem Erkenntnisinteresse nicht dienlich ist.

Diese arbeitsorganisatorische Problematik ließe sich durch ein simples Hilfsmittel beseitigen: Arbeitskopien, angefertigt durch den Einsatz von Digitalkameras im Lesesaal. Der Nutzer kann sich relativ zügig seine eigene Sammlung von Reproduktionen anfertigen, die ihm als Grundstock für seine spätere Arbeit am eigenen Schreibtisch dienen. Er vermeidet die unnötige Investition von Geld und Zeit und kann effizient mit dem Archivgut arbeiten. Vielleicht wäre sogar ein Nutzerkreis zu erreichen, der bislang weder längere Archivreisen unternehmen will noch über größere Kopieretats verfügen kann. Die Reaktion der Nutzer auf diese Möglichkeit ist, wo sie denn eingeräumt wird, ausgesprochen positiv.

 

Nutzerfeindlich erscheint die gegenwärtige archivische Realität insbesondere mit Blick auf die Nachbardisziplin des Bibliothekswesens. Die Vorstellung, in einer wissenschaftlichen Bibliothek nicht aus den vorhandenen Büchern kopieren zu dürfen, ist ebenso befremdlich wie der Gedanke, eine Forschungsfrage – sei sie genealogischer, heimatkundlicher oder wissenschaftlicher Natur – ohne Kopien von Aufsätzen, Buchkapiteln o.ä. zu beantworten. Der einzige Grund, warum eine Reproduktion in Archiven kaum einmal gestattet wird, kann nur die bisher übliche Praxis sein: Archivalien durfte der Nutzer noch nie eigenständig reproduzieren. In Zeiten von sperrigen Fotoausrüstungen und Fotokopierern als technologischem Standard (also den Zeiten, aus denen die meisten Benutzungsordnungen stammen) mochte dieser Grund seine Berechtigung gehabt haben, galt und gilt es doch, die Archivalien als Unikate vor jeglicher Beschädigung zu schützen – auch vor den langfristigen Schäden, die durch die intensive Belichtung beim Fotografieren oder Kopieren hervorgerufen werden. Angesichts der Möglichkeiten von handelsüblichen Digitalkameras aber, auch ohne Blitzlicht hochauflösende Bilder zu erzeugen, hat sich dieses Verbot überlebt. Ist ein Verbot bestandserhalterisch nicht zu begründen, so ist es dieses auch nicht urheberrechtlich: Genau so wenig wie die Kopie eines Buches Urheberrechte an diesem begründet, entstehen (mangels ausreichender Schöpfungshöhe) durch die Reproduktion zweidimensionaler Archivalien auch keine Urheberrechte an diesen.

Möglicherweise wird die archivische Reproduktion auch noch als liebgewonnene Einnahmequelle geschätzt, doch so hoch die Kosten für den Nutzer sind, so gering ist ihr Ertrag für den Gesamthaushalt des Archivs. Reproduktionsgebühren haben bei den hessischen Staatsarchiven in den letzten Jahren weniger als ein halbes Prozent der anfallenden Gesamtausgaben gedeckt. Auch diese Summe kann kaum als Argument dienen, sich einer nutzerfreundlichen Regelung zu verschließen.

 

Schließlich zeigt der Blick auf die mittlerweile nahezu allerorten laufenden Digitalisierungsprojekte den Anachronismus eines Fotografier-Verbotes. Der Medienwechsel vom Papier zum digitalen Speichermedium ist gegenwärtige Realität und eröffnet dem Nutzer einen bequemen Umgang mit dem Archivgut. Exemplarisch sei auf das Positionspapier der Archivreferentenkonferenz zur Digitalisierung verwiesen, das  die so geschaffene jederzeitige und ubiquitäre Nutzung des Archivguts unabhängig von Aufbewahrungsort, Öffnungszeiten etc. hervorhebt. Eine Trennung in ‚gute‘ archivische und ‚schlechte‘ nutzergemachte Reproduktion ist inkonsequent. Der Vorteil digitaler Reproduktionen schwindet nicht, wenn ein Nutzer sie für den Eigengebrauch anfertigt. Digitale und digitalisierte Dokumente sind die Normalität des 21. Jahrhunderts und den Nutzer zu zwingen, auf das Original oder ein offiziell approbiertes Digitalisat zurückzugreifen, ist einer Branche nicht angemessen, die sich als Informationsmanager zwischen Vergangenheit und Zukunft versteht.

 

Ein Plädoyer für den Einsatz von Digitalkameras im Lesesaal wäre aber nicht komplett ohne einige Hinweise auf dessen Grenzen. Der Schutz der Archivalien und die Achtung personenbezogener oder sonstiger schützenswerter Daten genießt Vorrang vor dem Nutzerservice. Selbstverständlich dürfen Archivalien nicht geknickt oder auseinander genommen werden, um eine gute Fotografie anzufertigen. Auch der Gebrauch von Blitzlicht ist zu untersagen. Urheberrechtlich geschütztes Archivgut darf nicht vervielfältigt werden. Sollten geschützte Archivalien reproduziert werden, gilt es zu bedenken, dass damit die unrechtmäßige Verbreitung geschützter Daten erleichtert werden könnte, auch wenn ebendiese bereits bei einer normalen Transkription möglich ist und nicht erst eine Reproduktion ein solchermaßen illegales Handeln ermöglicht. Sorgen vor einer Belastung des Lesesaalpersonals oder einer Ruhestörung durch das Fotografieren sind dagegen überzogen. Auch bleibt das Archiv angesichts möglicher nutzerreproduzierter Parallelbestände der einzige Ort, der die Authentizität von Archivgut gewährleisten kann.

 

Fazit

  • Das Verbot einer Anfertigung von Fotografien durch den Nutzer ist ein Relikt aus einer Zeit, in der die technologischen Möglichkeiten zur einfachen und schnellen Reproduktion von Archivalien noch nicht gegeben waren.
  • Die Anfertigung von Reproduktionen durch den Nutzer verbessert dessen Arbeitsmöglichkeiten ganz erheblich, belastet aber weder die Archivalien noch das Archiv.
  • Der Umgang mit digitalen Reproduktionen gehört zur Normalität der modernen Archivnutzung und wird durch Digitalisierungsprojekte auch durch die Archive selbst gefördert. Dem Nutzer ein enges Regelkorsett anzulegen und eigene Reproduktionen zu verbieten, widerspricht dem Dienstleistungscharakter des modernen Archivwesens und behindert eine Profilierung der Archive als bürgernahe und serviceorientierte Informations- und Forschungseinrichtung für jedermann.
  • Archivisches Informationsmanagement bedeutet nicht das eifersüchtige Hüten der eigenen historischen Informationen und ihre ängstliche Verteidigung vor neugierigen Nutzern, sondern die kompetente Zugänglichmachung und auch Verbreitung dieser Informationen. Selbstbestimmte Nutzerreproduktionen sollten Teil dieses modernen Berufsverständnisses sein.

 

 

CONTRA von Jost Hausmann

 

Die Eigenanfertigung von Reproduktionen von Archivgut wird kontrovers diskutiert. Dagegen sprechen Rechts-, Sach- und Kostengründe:

 

Rechtsgründe
 

Benutzungsrecht:

 

Nach archivrechtlichen Vorschriften werden Reproduktionen

- von archiveigenen Fotowerkstätten

- von externen Dienstleistern angefertigt

oder

- die Selbstanfertigung ausdrücklich untersagt.

 

Sollten keine archiveigenen Werkstätten oder sonstige Möglichkeiten zur Anfertigung von Reproduktionen nicht vorhanden sein, kann ausnahmsweise die Eigenanfertigung von Reproduktionen zugelassen werden, wenn dies weder fachliche noch rechtliche Konsequenzen hat.

  1. Reproduktionen dürfen nur mit Zustimmung des verwahrenden Archivs, nur zum angegebenen Zweck und unter Angabe der Signatur angefertigt werden. Eine Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, wenn diese selbst durch Benutzungsgenehmigung ausgewiesene Archivbenutzer sind.
  2. Bei der Reproduktion von Archivgut, das Sperrfristen unterliegt, ist zu beachten, dass jede Entscheidung über eine Sperrfristverkürzung eine Individualentscheidung im Einzelfall aufgrund eines speziellen Sachverhaltes ist. Sie bezieht sich nur auf die Einsichtnahme in das Archivgut. Gesperrte Unterlagen dürfen nur dem konkreten Antragsteller im Rahmen eines rechtlich zulässigen Benutzungsverfahrens zugänglich gemacht werden.
  3. Die Genehmigung der Reproduktion setzt eine weitere Einzelfallentscheidung voraus. Durch Regelungen in Benutzungsverordnungen kann gesperrtes Archivgut entweder von jeder Reproduktion ausgenommen sein oder es dürfen nur Reproduktionen abgegeben werden, die durch Anonymisierung die Rechte Betroffener oder Dritter wahren.

Bei gesperrtem Archivgut verbietet sich die Anfertigung von Eigenreproduktionen aus zwingenden Rechtsgründen.

 

Urheberrecht:

  • Ob Benutzer durch die Selbstanfertigung von Aufnahmen aus Archivgut Urheberrechte und somit Verwertungsrechte erwerben, wird kontrovers diskutiert.

Voraussetzung für die Entstehung von Urheberrechten/Verwertungsrechten für den Benutzer ist die Schöpfungshöhe. Die rechtlichen Anforderungen an die Schöpfungshöhe sind gering.

Grundsätzlich (aber strittig) kann gelten, dass mit der Reproduktion von zweidimensionalen Objekten keine schöpferische Leistung verbunden ist. Dann entstehen keine Lichtbildrechte.

 

Ein Archivale kann dreidimensional sein. Dies ist z.B. der Fall bei gesiegelten, auseinandergefalteten Urkunden oder mehrere hundert Seiten starken fadengehefteten Akten. Dort kann bei deren Reproduktion die urheberrechtlich erforderliche Schöpfungshöhe erreicht werden.

  • Grundsätzlich bestehen an Archivgut keine Urheberrechte.

Amtliche Werke, Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen, Entscheidungen genießen keinen urheberrechtlichen Schutz. Amtlich ist ein Werk, wenn es von einer mit der Erfüllung hoheitlicher Aufgaben betrauten Stelle stammt.

  • Überwiegend ist Archivgut gemeinfrei.
  • Partiell kann Archivgut aber Urheberrechten Dritter unterliegen, z. B. Manuskripte, Künstlernachlässe, Politikernachlässe, Fotografien.

Sind Urheberrechte an Archivgut zu wahren, verbietet sich die Anfertigung von Eigenreproduktionen.

 

Sachgründe

  1. Kernaufgaben der Archive sind Nutzung und Erhaltung des Archivguts. Im Zweifel ist die Erhaltung gegenüber der Nutzung vorrangig.
  2. Jede Reproduktionsform setzt das Archivgut schädigenden äußeren Einflüssen wie Temperatur, Licht, manipulatorischen Belastungen aus. Die Reproduktion von Archivgut sollte – wie auch überwiegend benutzungsrechtlich so geregelt – speziell ausgebildeten Fachkräften mit entsprechenden Einrichtungen überlassen bleiben.
  3. Eingriffe in die Substanz wie Beschwerungen, um Archivgut zu öffnen, fährden das Archivgut und sind daher unzulässig.
  4. Die Organisation der Benutzung im Lesesaal berücksichtigt werden. Auf die Lesesaalaufsicht kämen zusätzliche Überwachungsaufgaben zu. Die Selbstanfertigung von Reproduktionen müsste in rechtlicher und sachlicher Hinsicht überwacht werden:
  • gesperrtes Schriftgut darf aus Rechtsgründen entweder gar nicht oder unter Auflagen (Anonymisierung) reproduziert werden
  • Eingriffe in die Archivaliensubstanz und -formierung müssen verhindert werden
  • Der Lesesaalbetrieb und andere Benutzer dürfen nicht gestört werden
  • Das Recht am Bild der Archivbenutzer und des Archivpersonals ist zu wahren
  • Besteht bei größeren Archiven die Möglichkeit, getrennte Benutzersäle einzurichten, erfordert dies erhöhten Personalbedarf

Kostengründe

  1. Archive tragen durch eigene Einnahmen im niedrigen einstelligen Prozentbereich nur minimal zum Haushaltsansatz bei. Entsprechend fordern die Rechnungshöfe die Archive auf, Einnahmen zu steigern und Gebührenverordnungen zu ändern.
  2. Würde die Selbstanfertigung gestattet, würde dies bei Archiven, die über Fotowerkstätten verfügen, zu rückläufigen Reproduktionsaufträgen und Einnahmeausfällen führen. Konsequenz könnte sein, archiveigene Fotowerkstätten abzuschaffen. Archive, die Reproduktionsaufträge durch externe Dienstleister ausführen lassen, könnten mit dem Problem konfrontiert werden, dass bei rückläufigen Reproduktionsaufträgen infolge Selbstanfertigung das Interesse des Dienstleisters erlischt. Archivleistungen könnten eingestellt werden.
  3. Die Selbstanfertigung von Reproduktionen ist in gebührenrechtlicher Hinsicht nicht geklärt. Entsprechende Gebührentatbestände enthalten die gebührenrechtlichen Normen nicht. Unklar ist, welche gebührenrechtlich relevante Leistung ein Archiv erbringt, das Selbstanfertigungen zulässt.

Fazit

  • Bei der Selbstanfertigung von Reproduktionen können, müssen aber nicht Lichtbildrechte des Benutzers entstehen.
  • Archivgut ist schonend zu behandeln. Substanzschutz geht vor Nutzungsinteresse.
  • Gesperrtes Archivgut kann zur Benutzung, nicht aber ohne entsprechende Vorkehrungen zur Reproduktion freigegeben werden.
  • Selbstanfertigung von Reproduktionen im Lesesaal beeinträchtigt andere Archivbenutzer.
  • Freigabe, Überwachung, Kontrolle stellen bei schrumpfenden Ressourcen neue, erhöhte Aufgaben an das Archivpersonal.
  • Der Vorschlag, durch feste Reproduktionssperrfristen (z. B. 01.01.1900) die archivrechtliche Sperrfristenproblematik zu lösen, wäre ein Rückschlag und bedürfte einer Änderung der Archivgesetze.
  • Schrumpfende Einnahmen, eventuell mit der Konsequenz, dass Fotowerkstätten und Dienstleister nicht ausgelastet und überflüssig würden, sollten als archivpolitisches Problem berücksichtigt werden.
  • Die erforderliche Änderung des Benutzungsrechts gegenüber dem gegenwärtigen Rechtszustand würde geänderte archivbenutzungs- und gebührenrechtliche Vorschriften voraussetzen.