Aktenlagerung Dachboden
Bestandserhaltung in Kommunalarchiven

Wer schon einmal einen Kassenbon an einem Sommertag auf der Fensterbank liegengelassen, ein rotstichiges Foto aus dem Schrank hervorgeholt oder Rostspuren unter einer alten Büroklammer entdeckt hat, der wird es nicht ohne weiteres für selbstverständlich halten, dass sich in unseren Archiven Schriftgut findet, das hundert, zweihundert oder über fünfhundert Jahre alt und oft tadellos erhalten ist.

Eine ganze Reihe von Einflüssen kann zur Verschlechterung und zum Verlust von Schriftgut führen: Rost, aber auch Schimmel, Silberfischchen, Käfer, Motten und Mäuse fressen am Papier, Tageslicht, Folien und weichmacherhaltige Klebstoffe machen es brüchig, Gummibänder verkleben auf dem Papier. Daneben können endogene Faktoren zum Informationsverlust führen: Thermopapiere bleichen aus, säurehaltige Papiere altern schnell und werden ohne kostspielige Gegenmaßnahmen (Entsäuerung) keinesfalls auch nur annähernd das jetzige Alter der mittelalterlichen Urkundenbestände in den Archiven erreichen.

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Gummistiefel
Notfallboxen
Mit dem Ziel eine hessenweite Notfall-Infrastruktur aufzubauen, schaffte die Kommunale Archivberatung im Jahr 2008 Notfallboxen-Sets (bestehend aus vier Boxen) an.

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