Fotocollage mit Menschen und einer Hand auf der Tastatur

Veranstaltungen

Weitere Fortbildungsmöglichkeiten für hessische Archive.

BKK-Seminar 2026

Die Anmeldungen für das 34. BKK-Seminar sind geöffnet. Es findet vom 25. bis zum 27. November 2026 in der Alten Mensa in Göttingen statt.

Das diesjährige Programm widmet sich drei zentralen Feldern kommunalarchivischer Arbeit, denen jeweils ein Veranstaltungstag zukommt: Politik in der Überlieferungsbildung, Bestandserhaltung, Zeitungen. Die Beiträge thematisieren beispielsweise die Anbietungspflicht von politischen Fraktionen, fragen nach der Nutzbarmachung von Digitalisaten durch KI oder behandeln rechtliche Aspekten bei der Bereitstellung und Nutzung von Zeitungen.

Die BKK-Seminare bieten gerade kleinen Archiven eine wichtige Möglichkeit zur Fortbildung. Sie sind darüber hinaus eine gute Gelegenheit zur deutschlandweiten Vernetzung in der Kommunalarchivlandschaft.

3. KEK-Tagung: Originale erhalten, Demokratie sichern

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts lädt am 8. Oktober 2026 zur 3. KEK-Tagung unter dem Titel „Originale erhalten: Demokratie sichern“ ein. 

Beleuchtet werden die gemeinsamen Handlungsfelder von Kulturgutschutz und Demokratiesicherung, wie sie in Archiven, Bibliotheken und anderen Gedächtniseinrichtungen besonders dort aufeinandertreffen, wo historische Entwicklungen und politisches Handeln dokumentiert werden und sich Meinungsvielfalt und gesellschaftliche Pluralität in der Überlieferung spiegeln.

Die Veranstaltung findet vor Ort in der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Daneben ist ein Livestream geplant. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Online-Seminar zu Archivgut in Museumssammlungen

Die Veranstaltung, eine Kooperation von Museumsverband Hessen und Archivberatung Hessen, findet am 20. Oktober 2026 als zweistündiges Online-Format statt. Sie gibt einen wissenswerten Überblick über die Arbeit mit Archivgut in Museumssammlungen. 

Viele Museen und Geschichtsvereine bewahren neben ihren dreidimensionalen Sammlungsobjekten auch Schriftgut und andere Archivmaterialien auf. Dazu zählen zum Beispiel Akten, Briefe, Fotos oder Vereinsunterlagen. Diese Materialien stellen besondere Anforderungen an Aufbewahrung, Erschließung und Nutzung. Neben praxisnahen Hinweisen wird im Seminar die Frage diskutiert, ob bestimmte Bestände dauerhaft in einem Museum aufbewahrt werden sollten und wann eine Betreuung durch ein öffentliches Archiv sinnvoller sein kann.

Die Veranstaltung richtet sich an Museumsmitarbeitende, Mitglieder von Geschichtsvereinen und weitere Interessierte aus dem Kulturbereich.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Website des Museumsverbands Hessen.

World Digital Preservation Day 2026

Der „Welttag digitale Erhaltung“ findet jährlich am ersten Donnerstag im November, in diesem Jahr am 5. November 2026 statt. 

Das LVR-AFZ engagiert sich regelmäßig mit einem Online-Vortrag. Dieses Mal wirft Josée Kirps, Präsident des International Council on Archives (ICA), einen internationalen Blick auf die digitale Bestandserhaltung und zeigt auf, welche und wie viele Wege ins digitale Archiv führen können – auch jenseits nationaler Herangehensweisen und losgelöst von spezifischen technischen Lösungen. Die Veranstaltung soll außerdem die Möglichkeit zur Diskussion und weiteren Vernetzung bieten.

Angesprochen sind vor allem Archivmitarbeitende, die sich bereits mit der digitalen Archivierung befassen oder sich über den Themenkomplex des Erhalts digitaler Daten weiter informieren möchten. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Website des LVR-AFZ.

Kostenlose Online-Fortbildungsreihen

Die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e. V. richtet zusammen mit Blue Shield Deutschland e. V. die Online-Vortragsreihe „Spotlight KulturGutSchutz“ aus. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland setzen mit ihren Vorträgen unterschiedliche Schwerpunkte. Über die nächsten Veranstaltungen informiert regelmäßig ein Newsletter, der auf den Seiten der Veranstalter abonniert werden kann. 

Auch die kostenlose Weiterbildungsreihe zur archivischen Bestandserhaltung, eine Kooperation des Verbands der Restauratoren (VDR) und Paperminz Bestandserhaltung, geht weiter. In 90-minütigen Zoom-Meetings informieren Fachpersonen über Tintenfraß oder Papierfischchen und vermitteln grundlegendes Praxiswissen zur Verpackung von Archivgut oder zur Notfallplanung. Der nächste Vortrag findet schon am 24. September 2026 statt und widmet sich dem virulenten Thema „IPM gut durchdacht und leicht gemacht – Schädlingsmanagement in Archiven“.

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